Yoga am Morgen…..

vertreibt Kummer und Sorgen 😛

Sat Nam ihr Lieben. Gestern hat mein Tag wirklich früh begonnen. Ich habe wenig geschlafen, war zwischendurch wach und am Ende konnte ich ab kurz nach fünf nicht mehr einschlafen. Nachdem ich mich einige Zeit hin und her gewälzt haben, dachte ich mir….“gut, machst du eben schon mal deine 90 Tage Kriya“. Die Frage war nur, wo! Wir hatten nämlich Besuch und alle Zimmer waren daher besetzt, was mache ich also…genau, am Bettende auf den Fußboden setzen. Ganz leise habe ich mich dann eingestimmt, mein Mann lag ja noch im Bett, und meine Kriya gemacht. Es war mal was anders und mich musste feststellen, dass das Handydisplay, so wie es normal eingestellt ist, ziemlich hell ist. Trotz geschlossener Augen hat es ziemlich geblendet. 🙂

So ist also mein Samstag gestartet und es war ein schöner Tag, ganz besonders habe ich mich gefreut einen guten Freund aus Cuxhaven zu treffen, zwar nur kurz aber immerhin. Freue mich immer noch, dass das geklappt hat.

Nebenbei habe ich am Freitag die Hälfte der 90 Tage geschafft. Mir geht es ziemlich gut mit dieser  Kriya und Meditation. Ich fühle mich sehr ausgeglichen und denke bei vielen Sachen „wozu aufregen, bringt doch nichts“ 😀 Das Selbstbewusstsein stellt sich auch ein und ich sage immer mehr, was ich fühle und denke. Es wird also….

Ich wünsche Euch noch ein schönen ersten Mai.

Kundalini-Yoga-Festival in Angern

Sat Nam ihr Lieben. 

Seit ca. einem Jahr habe ich nun den Herzenswunsch ein Kundalini-Yoga-Festival auf die Beine zu stellen und nun darf ich verkünden:

Am 04.08.18 von 10 bis 18 Uhr findet ein kleines Yoga-Festival statt, welches dazu einladen soll schöne, interessante Gespräche zu führen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame (Yoga-) Erfahrungen zu machen. Alles unter dem Motto „Kundalini Yoga ist für alle da“.

Der Grundgedanke dieses Festivals auszurichten ist es, mehr Kundalini-Yoga nach Yogi Bhajan in die Welt zu bringen und den Menschen zu zeigen, wie gut Kundalini-Yoga für Körper und Seele ist.

Durch meine Kurse, die ich in Angern gebe, sehe ich großes Potenzial, mehr Leute auf Kundalini-Yoga aufmerksam zu machen. Leider ist das Bewusstsein für Yoga noch nicht geöffnet. Einige Leute denken, dass sie nicht beweglich genug sind oder dass „Yoga“ viel zu ruhig für sie sei oder sie denken, dass Yoga für sie zu spirituell sei.

Diese und andere Gedanken sind es, die mich ebenfalls dazu bewegen ein Yoga-Festival ausrichten zu wollen, um die Wahrnehmung der Menschen dem Yoga gegenüber zu verändern und zu zeigen,

  • dass es Möglichkeiten gibt, trotz Bewegungseinschränkungen Yoga zu machen, zum Beispiel auf dem Stuhl,
  • dass Kundalini-Yoga nicht immer „ruhig“ ist, sondern sehr dynamisch und anstrengend, zum Beispiel die Frösche
  • dass Spiritualität nichts negatives ist, sondern jedem Menschen von Geburt an gegeben ist, man sich aber trotzdem entscheiden kann, ob man Yoga spirituell leben möchte oder nicht.

Der Wunsch, Kundalini-Yoga zu verbreiten, keimt in mir wie oben erwähnt, schon länger und dieses Jahr möchte ich diesem inneren Drängen nachgeben. Ich hoffe vielen anderen Menschen, die Möglichkeit bieten zu können Kundalini-Yoga in einigen seiner Facetten kennen zu lernen.

Ich bin wirklich schon sehr gespannt wie es werden wird und hoffe auf ein regen Zuspruch. 🙂

Bei Interesse: festival(at)akashiva-yoga(dot)de

„Raum-“ Findung

Sat Nam ihr Lieben. Diese Woche ging es hoch her. Am Dienstag durfte ich nach Stendal fahren, um Kundalini-Yoga bei einer weiteren Gesundheitswoche vorzustellen. Dieses Mal waren es drei Männer und sechs Frauen die sich Neugierig dem Yoga gestellt haben und einen direkten Vergleich zum Hatha-Yoga ziehen konnten. Es war wieder sehr lustig. Die Damen und Herren haben gut mitgemacht und ich bin ziemlich zufrieden mit Ihnen gewesen, wie sie sich durch die Kriya für die Aura durchgekämpft haben.

Mittwoch habe ich mit meinem Kurs einen neuen Raum getestet. Wir waren daher im Gemeinderaum in Angern. Die Atmosphäre im Bürgerhaus ist ganz anders als im Gemeinderaum, welcher in einem alten Gebäude eingerichtet ist und alleine durch die Fenster und Balkendecke besticht. Meine Schülerinnen waren auf alle Fälle sehr begeistert und wir versuchen jetzt die Kurse so weit es geht dort zu machen.

Die Endlösung ist es aber immer noch nicht, da ich ja irgendwann mein eigenes haben möchte, welches ich auch einrichten kann, ohne jedes Mal wieder alles abbauen zu müssen.

Und am Donnerstag habe ich eine Promostunde beim Frauenfitness gegeben. Der Kurs findet in der Turnhalle statt, was immer nicht so meins ist, weil in Turnhallen keine gute Atmosphäre herrscht. Ich saß also vor 15 Frauen und habe mit Ihnen die Wirbelsäulenübungsreihe von Anand Kaur Seitz gemacht. Einige Augen habe ich zwar rollen sehen, aber alles in allem war es eine schöne Erfahrung.

Es war also eine interessante und aufregende Woche für mich. Und jetzt habe ich Zeit mich um das Yogafestival zu kümmern, welches ich gerne im Sommer ausrichten würde.

Kundalini Yoga - Anand Kaur Seitz
Kundalini Yoga – Anand Kaur Seitz

Lesematerial

Ich habe mir auch zwei interessante Bücher zugelegt.

Das erste ist Yoga mit Kindern – Sabina Pilguj. Ein gut aufgebautes Buch, welches sehr genau beschreibt wie man mit Kindern Yoga macht. Ob nun mit seinen eigenen oder in einer Gruppe. Was wichtig ist, worauf man achten sollte, es gibt 10 Vorschläge für eine Yogastunde mit Übungen, Tiefenentspannung (für Kinder extra geführte Reisen) und Meditation. Ich habe mir das Buch gekauft, da meine Kinder ab und zu gerne mal etwas Yoga machen und auch um den Abend etwas ruhiger begehen zu können.

 

Das zweite Buch ist Soforthilfe-Yoga – Heike Oellerich & Miriam Wessels. Im Hinblick auf die Yoga-Therapie Ausbildung im September, wollte ich mich etwas belesen, welche Übungen man bei bestimmten „Leiden“ machen kann. Dieses Buch ist unterteilt in Mentale Symptome und Körperliche Symptome und zeigt einige Übungen, Massagen/Druckpunkte oder Meditationen die gegen bestimmte Symptome eingesetzt werden können.

90 Tage Kriya für mehr Selbstvertrauen

Sat Nam ihr Lieben. Wieder ist es lange her, dass ich mich zu Wort gemeldet habe. Wie ist eben manchmal so ist. 🙂

Ich habe kurz nach Sagasfeld mit meiner „Hausaufgaben-Kriya“, die mir bei der Prüfung ans Herz gelegt wurde, angefangen. Ich hatte diese Kriya schon einmal letztes Jahr gemacht, als ich alleine im Bürgerhaus saß und keiner meiner Schüler erschien. Ich fand sie dort schon toll, hatte sie dann in Sagasfeld am Samstag Morgen gemacht und Sonntag habe ich in der Post das neue Kundalini-Journal gefunden und als Beilage gab es genau diese Kriya. Das war für mich das Zeichen, dass ich so langsam anfangen sollte. Montag habe ich dann immer mehr gespürt, dass ich loslegen möchte, Dienstag habe ich dann begonnen. Heute war Tag 21… es liegt also noch ein langer Weg vor mir, bis die 90 Tage geschafft sind.

Die Kriya besteht aus 6 Asanas (Übungen), von denen drei eher Meditationen sind. Grade dieses Meditative finde ich sehr schön. Ostersonntag, Mann und Kinder waren bei Oma, habe ich volle Zeit gemacht, was dann ungefähr 60 Minuten sind. Ich würde wirklich gerne öfters die volle Länge machen, aber meist schaffe ich es nur halbe Zeit oder nur geviertelt. In der vollen Zeit sind die erste und die letzte Meditation elf Minuten und die mittlere Meditation zehn Minuten lang. Also genug Zeit, um alle Gedanken los zu lassen, bei sich anzukommen und die Tür zum Kosmos aufzustoßen. Am Ende kommt man sehr gestärkt aus dieser Kriya hervor, arbeitet eben auch am Nabelchakra 😛

Nebenbei war eine weitere Aufgabe, vor der Tiefenentspannung noch mindestens drei Minuten Sat Kriya zu machen. Die Sat Kriya arbeitet ebenfalls am Nabelchakra und verteilt die Energien im Körper.

Ich merke seit kurzem auch, dass ich ganz anders spreche, bei der letzten Meditation (es wird gechantet) und bei der Sat Kriya, wenn das Nabelchakra mitarbeitet. Es hört sich viel energischer und selbstsicherer an.

Als Meditation nach der Tiefenentspannung wurde mir eine Meditation aufgegeben, um die 5 Tattvas zu befehligen. Die Tattvas sind die 5 Elemente, die an Gefühle und Empfindungen gebunden sind, die jeder von uns in verschiedener Ausprägung besitzt: Wasser (Wollust), Feuer (Wut), Erde (Gier), Äther (Stolz) und Luft (Anhaftung).

Ebenfalls Ostersonntag habe ich die Meditation 31 Minuten gemacht. Ein sehr erhebendes Gefühl und sehr ausgleichend.

Ich kann es nur jedem ans Herz legen, mal eine 40, 90, 120 Tage Kriya zu machen. Sucht euch eine Kriya aus, die Ihr gerne machen möchtet und legt los.

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