Da muss man sich doch verbiegen können

Sat Nam ihr Lieben. Heute einmal ein Thema, welches mir am Herzen liegt.

Immer wieder bekomme ich die Aussage zu hören, dass man für Yoga total gelenkig sein und sich verbiegen muss. Nun, seitdem ich bei Instagram bin, weiß ich wirklich woher dieses Vorurteil kommt. Da sieht man Frauen und Männer meistens beim Kopfstand (machen wir beim Kundalini-Yoga nicht) oder in „verdrehten“ Haltungen, die viel Übung bedürfen.

Doch um Kundalini-Yoga machen zu können, bedarf es nicht dieser Gelenkigkeit. Es geht darum, seinen Körper wahrzunehmen und diesen langsam und achtsam wieder gelenkig werden zu lassen, wieder in die Bewegung zu kommen und seinen Körper vor dem Einrosten zu bewahren. Alle Übungen werden so gemacht, wie es der Körper zulässt und kann, weil jeder Achtsam auf seinen Körper hört. Niemand muss mit den Händen auf den Fußboden kommen oder die Füße hinter den Kopf bekommen. Wenn die Hände nicht die Zehen greifen können, dann werden diese auf den Schienbeinen abgelegt oder die Beine nur soweit nach oben gebracht, wie der Körper es zulässt. Nebst dem, gibt der Atem die Geschwindigkeit für dynamischen Übungen vor. Nicht der Nachbar oder jemand anderes aus dem Kurs.

Daher, traut euch, wenn ihr Interesse habt und die Möglichkeit besteht, einen Yoga-Kurs zu besuchen. Nur wer etwas austestet, kann die Erfahrung sammeln, ob es möglich ist.

Meditationshocker Ahorn
Meditationshocker Ahorn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*