90 Tage Kriya für mehr Selbstvertrauen

Sat Nam ihr Lieben. Wieder ist es lange her, dass ich mich zu Wort gemeldet habe. Wie ist eben manchmal so ist. 🙂

Ich habe kurz nach Sagasfeld mit meiner „Hausaufgaben-Kriya“, die mir bei der Prüfung ans Herz gelegt wurde, angefangen. Ich hatte diese Kriya schon einmal letztes Jahr gemacht, als ich alleine im Bürgerhaus saß und keiner meiner Schüler erschien. Ich fand sie dort schon toll, hatte sie dann in Sagasfeld am Samstag Morgen gemacht und Sonntag habe ich in der Post das neue Kundalini-Journal gefunden und als Beilage gab es genau diese Kriya. Das war für mich das Zeichen, dass ich so langsam anfangen sollte. Montag habe ich dann immer mehr gespürt, dass ich loslegen möchte, Dienstag habe ich dann begonnen. Heute war Tag 21… es liegt also noch ein langer Weg vor mir, bis die 90 Tage geschafft sind.

Die Kriya besteht aus 6 Asanas (Übungen), von denen drei eher Meditationen sind. Grade dieses Meditative finde ich sehr schön. Ostersonntag, Mann und Kinder waren bei Oma, habe ich volle Zeit gemacht, was dann ungefähr 60 Minuten sind. Ich würde wirklich gerne öfters die volle Länge machen, aber meist schaffe ich es nur halbe Zeit oder nur geviertelt. In der vollen Zeit sind die erste und die letzte Meditation elf Minuten und die mittlere Meditation zehn Minuten lang. Also genug Zeit, um alle Gedanken los zu lassen, bei sich anzukommen und die Tür zum Kosmos aufzustoßen. Am Ende kommt man sehr gestärkt aus dieser Kriya hervor, arbeitet eben auch am Nabelchakra 😛

Nebenbei war eine weitere Aufgabe, vor der Tiefenentspannung noch mindestens drei Minuten Sat Kriya zu machen. Die Sat Kriya arbeitet ebenfalls am Nabelchakra und verteilt die Energien im Körper.

Ich merke seit kurzem auch, dass ich ganz anders spreche, bei der letzten Meditation (es wird gechantet) und bei der Sat Kriya, wenn das Nabelchakra mitarbeitet. Es hört sich viel energischer und selbstsicherer an.

Als Meditation nach der Tiefenentspannung wurde mir eine Meditation aufgegeben, um die 5 Tattvas zu befehligen. Die Tattvas sind die 5 Elemente, die an Gefühle und Empfindungen gebunden sind, die jeder von uns in verschiedener Ausprägung besitzt: Wasser (Wollust), Feuer (Wut), Erde (Gier), Äther (Stolz) und Luft (Anhaftung).

Ebenfalls Ostersonntag habe ich die Meditation 31 Minuten gemacht. Ein sehr erhebendes Gefühl und sehr ausgleichend.

Ich kann es nur jedem ans Herz legen, mal eine 40, 90, 120 Tage Kriya zu machen. Sucht euch eine Kriya aus, die Ihr gerne machen möchtet und legt los.

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Geflasht…….

Sat Nam meine Lieben. Unglaublich aber wahr, ich bin von diesem Wochenende wirklich geflasht. Es war ein intensives, anstrengendes, für einige auch aufwühlendes Wochenende, das sicherlich viel bewegt hat, sowie als Auswirkung auch viel Bewegen wird. Aber von Anfang an….

Ich bin Gestern, wieder ohne Mitfahrer, nach Leipzig gefahren. Meine Befürchtung, dass ich kratzen müsste, hat sich irgendwie auch nicht bewahrheitet. Die Straßen wahren auch frei *auf Holz klopft*. Thema dieses Wochenendes waren Beinhebeübungen und Vor- und Rückbeugen. An und für sich ja nichts schlimmes, aber wenn man genau erklärt bekommt wie die Haltungen auszuführen sind, wird es schon anstrengend. Bei mir ist ein großes Problem, dass ich durch die Kaiserschnitte einfach kein rechtes Gefühl mehr im Unterbauch habe und grade bei den Beinhebeübungen in Rückenlage wäre Gefühl schon ganz praktisch. So rutsche ich immer ins Hohlkreuz, weil ich die Bauchmukis nicht richtig aktiviert bekomme.

Die Kriyas die wir dann Gestern und Heute gemacht haben beinhalteten natürlich viele dieser drei Asanas. Alle wirken auf das Nabelchakra und haben mich kurz vor Aufgabe getrieben. Heute Morgen bei der Sadhana Kriya ging es mir auch echt schlecht und ich war froh, als wir in die Tiefenentspannung gegangen sind. Die letzte Kriya Heute Nachmittag war ich auch ziemlich am schwitzen. Jetzt habe ich in Oberschenkeln und Unterbauch ziemlich Muskelkater und würde mich am liebsten nicht mehr bewegen, für mindestens fünf Tage :D. So kam es dann aber auch, dass ich bei den Tiefenentspannungen immer eingeschlafen bin, anstatt wach zu bleiben. Dies ist besonders schade, da wir auch noch Yoga-Nidra (eine sehr tiefe Entspannung durch eine geführte Meditation) durchgeführt haben. Ich habe echt alles versucht, aber bei der „Ente im See“ hören meine Erinnerungen auf. Egal was ich versucht habe, der Schlaf war stärker. Dabei hätte ich diese Erfahrung wirklich gerne mitgemacht. 🙁

Zu der ganzen Muki-Problematik sind die unteren Chakren auch noch für Emotionen zuständig, was wie oben gesagt, eine sehr aufwühlende Wirkung haben kann. Die Rückfahrt war dann teilweise auch etwas schwierig.

Uff, also ein wirklich aufregendes Wochenende mit dem ich mich wohl noch etwas auseinander setzen werde und muss.