Geflasht…….

Sat Nam meine Lieben. Unglaublich aber wahr, ich bin von diesem Wochenende wirklich geflasht. Es war ein intensives, anstrengendes, für einige auch aufwühlendes Wochenende, das sicherlich viel bewegt hat, sowie als Auswirkung auch viel Bewegen wird. Aber von Anfang an….

Ich bin Gestern, wieder ohne Mitfahrer, nach Leipzig gefahren. Meine Befürchtung, dass ich kratzen müsste, hat sich irgendwie auch nicht bewahrheitet. Die Straßen wahren auch frei *auf Holz klopft*. Thema dieses Wochenendes waren Beinhebeübungen und Vor- und Rückbeugen. An und für sich ja nichts schlimmes, aber wenn man genau erklärt bekommt wie die Haltungen auszuführen sind, wird es schon anstrengend. Bei mir ist ein großes Problem, dass ich durch die Kaiserschnitte einfach kein rechtes Gefühl mehr im Unterbauch habe und grade bei den Beinhebeübungen in Rückenlage wäre Gefühl schon ganz praktisch. So rutsche ich immer ins Hohlkreuz, weil ich die Bauchmukis nicht richtig aktiviert bekomme.

Die Kriyas die wir dann Gestern und Heute gemacht haben beinhalteten natürlich viele dieser drei Asanas. Alle wirken auf das Nabelchakra und haben mich kurz vor Aufgabe getrieben. Heute Morgen bei der Sadhana Kriya ging es mir auch echt schlecht und ich war froh, als wir in die Tiefenentspannung gegangen sind. Die letzte Kriya Heute Nachmittag war ich auch ziemlich am schwitzen. Jetzt habe ich in Oberschenkeln und Unterbauch ziemlich Muskelkater und würde mich am liebsten nicht mehr bewegen, für mindestens fünf Tage :D. So kam es dann aber auch, dass ich bei den Tiefenentspannungen immer eingeschlafen bin, anstatt wach zu bleiben. Dies ist besonders schade, da wir auch noch Yoga-Nidra (eine sehr tiefe Entspannung durch eine geführte Meditation) durchgeführt haben. Ich habe echt alles versucht, aber bei der „Ente im See“ hören meine Erinnerungen auf. Egal was ich versucht habe, der Schlaf war stärker. Dabei hätte ich diese Erfahrung wirklich gerne mitgemacht. 🙁

Zu der ganzen Muki-Problematik sind die unteren Chakren auch noch für Emotionen zuständig, was wie oben gesagt, eine sehr aufwühlende Wirkung haben kann. Die Rückfahrt war dann teilweise auch etwas schwierig.

Uff, also ein wirklich aufregendes Wochenende mit dem ich mich wohl noch etwas auseinander setzen werde und muss.

 

Frauensachen

So Ladys, heute mal zu einem Thema das, fast nur, uns beschäftigt. Fast nur, weil es auch Partner gibt die mit dem Leiden der Frau, einiges zu Leiden haben. 😀

Ihr kennt die Leiden bestimmt alle mehr oder weniger…Schmerzen, schlechte Laune, die Sorge, dass die Tampons oder Binden bis zur nächsten Toilette alles halten. Ebenfalls, dass in der Toilette ein Mülleimer ist und man nicht noch irgendwo anders mit den Hygieneartikeln hin muss. Einige Frauen, die Tampons benutzen haben damit zu kämpfen, dass die Tampons nicht nur Blut sondern auch alle anderen Flüssigkeiten aufsaugen oder es zu Infektionen kommt. Hinzu komme die immensen Müllberge die durch Tampons und Binden entstehen.

Es gibt eine tolle Alternative den Großteil dieser Probleme zu umgehen: die Menstruationstasse/Menstruationskappe. Ein kleiner Becher der wie ein Tampon eingeführt wird und das Blut dann sammelt und nicht aufsaugt.

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Me Luna Menstruationstassen

Das erste Mal hiervon gelesen habe ich in Schottland 2012 auf einem Aufkleber in einer Damentoilette. Ich fand es sehr interessant und habe mir, zurück in Deutschland, gleich eine teurere zugelegt. Sie bestand aus medizinischen Silikon und stammte aus Finnland. Nach einigem üben, ja etwas üben muss man mit den Tassen, hatte ich den Dreh raus und fand die Tasse auch echt super. Leider habe ich wohl das Silikon, trotz allem, nicht vertragen und wechselte daher wieder zurück zu Tampons.

Jetzt habe ich mir von Me Luna wieder welche zugelegt. Diese Tassen werden in Deutschland gefertigt und aus TPE hergestellt. Der Preis ist auch um die Hälfte günstiger als der der vorherigen Tasse und es gibt mehr Größen und Weichheitsgrade. Auf der Seite wird hierzu einiges erklärt und wenn man doch nicht klar kommt, fragt man einfach per Mail oder Telefon nach welche Größe und welche Festigkeit für einen zu empfehlen wäre.

Genutzt wird die Tasse, indem man diese faltet und dann einführt. Die verschiedenen Falttechniken kann man sich im Internet anschauen, sollte man mit der Anleitung nicht klar kommen. Meist zwei- oder dreimal am Tag leert man die Tassen in die Toilette aus, wischt oder spült die Tasse durch und setzt diese wieder ein….fertig. Ganz einfach und mit wenig Aufwand zu erledigen. Bei sachgerechter Lagerung und Pflege kann die Menstruationstasse auch gut und gerne 10 Jahre halten. Wenn, man sich überlegt wie viel Geld wir in dieser Zeit für Tampons und Binden ausgeben….

Weitere Vorteile weswegen Frauen zu einer Tasse wechseln sind, dass die Regel sich verkürzen kann, viele Frauen davon berichten, dass die Schmerzen weniger wurden oder ganz aufhörten und das Austrocknen der Schleimhäute ein Ende hat.

Versucht es einfach Mal, aber lasst Euch bei den ersten Versuchen Zeit. Das Einsetzen muss entspannt und mit Zeit geübt werden. Wenn man den Dreh dann raus hat, dauert das Einsetzen weniger als eine Minute. Ich freue mich jedenfalls schon auf mein nächstes Mal 😛

PS: Im Shop von MeLuna gibt es auch viele weitere Produkte mit denen Ihr die Müllberge etwas reduzieren könnt, zum Beispiel Slipeinlagen/Binden die aus Stoff sind und gewaschen werden können.