Lesematerial

Ich habe mir auch zwei interessante Bücher zugelegt.

Das erste ist Yoga mit Kindern – Sabina Pilguj. Ein gut aufgebautes Buch, welches sehr genau beschreibt wie man mit Kindern Yoga macht. Ob nun mit seinen eigenen oder in einer Gruppe. Was wichtig ist, worauf man achten sollte, es gibt 10 Vorschläge für eine Yogastunde mit Übungen, Tiefenentspannung (für Kinder extra geführte Reisen) und Meditation. Ich habe mir das Buch gekauft, da meine Kinder ab und zu gerne mal etwas Yoga machen und auch um den Abend etwas ruhiger begehen zu können.

 

Das zweite Buch ist Soforthilfe-Yoga – Heike Oellerich & Miriam Wessels. Im Hinblick auf die Yoga-Therapie Ausbildung im September, wollte ich mich etwas belesen, welche Übungen man bei bestimmten „Leiden“ machen kann. Dieses Buch ist unterteilt in Mentale Symptome und Körperliche Symptome und zeigt einige Übungen, Massagen/Druckpunkte oder Meditationen die gegen bestimmte Symptome eingesetzt werden können.

Runde Zwei beendet

Sat Nam meine Lieben. Ich bin vor knapp einer Stunde wieder Zuhause angekommen. Es war wieder ein sehr interessantes, anstrengendes Wochenende. Wir haben viel darüber gelernt wie man verschiedene Übungen korrekt ausführt und auf was wir bei unseren Schülern später achten sollten, damit auch diese alles richtig machen. Theorie und Praxis liegen immer Nahe beieinander, aber wir haben natürlich auch einige Kriyas gemacht. Gestern und heute gab es dabei Übungen die mich ziemlich an meine Grenzen gebracht haben, da mir dabei tierisch übel geworden ist. Es waren jedes Mal Übungen die mit nach oben gestreckten Armen zu tun hatten. Ich habe diese, böses Ego, trotzdem durchgezogen.

Die Gruppe war auch endlich vollzählig, 12 Damen und ein Herr…. der sich aber (noch) recht wohl zu fühlen scheint. Unsere Lehrerin ist sehr erstaunt darüber wie schnell wir, scheinbar, zusammen gewachsen sind. Jeder akzeptiert vorerst jeden und bei einigen hat man schon das Gefühl sie kennen sich seit Ewigkeiten. Scheint nicht in jeder Gruppe so zu sein.

Gestern Abend sind wir dann noch eine kleine Runde spazieren gegangen, da wir eigentlich auf der Suche nach etwas Essbaren waren, aber am Ende saßen wir doch wieder im Loft und haben dort Abendbrot gegessen. Unterwegs ist nämlich allen aufgefallen, dass man nicht so recht Hunger hat. 😀 Leider musste ich meinen Kuchen wieder mit nach Hause nehmen und habe den Großteil der Muffins selber gegessen. Beim Kompott sieht es ähnlich aus….keine Ahnung woran es lag. Ich fand beides ziemlich lecker.

Heute früh um kurz vor 5 Uhr wach geworden und der RumsRums-Musik von draußen gelauscht. Die machen da scheinbar nur Party. Die Musik lief noch bis 8 Uhr, dann war Pause und gegen 12 Uhr ging es weiter.Wir haben um 6 Uhr wieder Sadhana gemacht. Ich fand es dieses Mal nicht so schön, da wir beim JapJi nicht zusammen gefunden haben. Einige konnten sich nicht an die langsamere Version gewöhnen und haben immer schneller gesungen als vom Sänger vorgegeben. Und irgendwie konnte ich auch nicht mehr richtig sitzen. 😛 Das Beitragsbild ist unser Raum bevor wir mit dem Sadhana angefangen haben. Die Ruhe um die Uhrzeit ist dafür aber immer wieder herrlich.

Gefühlt ist man die zwei Tage an einem anderen Ort und kann richtig gut abschalten. Ich genieße die Zeit dort sehr und bin froh darüber, diesen Schritt gegangen zu sein.

Um 15 Uhr haben wir dann Feierabend gemacht. Eine Stunde früher als normal. Tja, so musste ich noch eine Stunde dort warten, weil ich noch drei Mitfahrer zusammen bekommen habe, die mit mir nach Magdeburg fahren wollten. Ist zwar ein kleines hin und her gewesen, da einer dachte ich hole beim Bahnhof ab und einer an der falschen Stelle gewartet hat…aber am Ende hatte ich alle drei zusammen und wir sind ohne weitere Probleme nach Magdeburg gekommen.

Nun bin ich wirklich tierisch müde und könnte so auf dem Sofa einschlafen. Alt werde ich nicht mehr…. -_-zzzzzz


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Erstaunlich

Ich habe eben mit meinem Mann eine Kundalini-Übungsreihe für die Wirbelsäule gemacht. Ihr müsst dazu wissen, dass mein Mann mit Yoga eigentlich nichts anfangen kann. Er steht zwar bei allem hinter mir, aber mitmachen…naja, eigentlich nicht. Nun ist es aber so, dass er einen Schreibtischjob hat und dadurch meist im Hals-Nackenbereich und im unteren Rücken verspannt ist. So hat er vorher immer mal gefragt welche Übungen dagegen gut wären und ob ich meine Lehrerin nicht mal fragen könnte was er dagegen tun könnte. Und jetzt hat er schon zum zweiten Mal eine Reihe mit mir zusammen gemacht, ich bin wirklich erstaunt…. 😛 Er durfte mein neues Baghi Zafu nutzen, meinte aber, dass ihm der Halbmond besser gefallen habe. Kann aber auch an der falschen Höhe liegen…..er ist einfach zu groß für normale Kissen. 😀