Der Weg der Meditation

Sat Nam ihr Lieben. Heute ein früher Beitrag 🙂

Ich habe grade die Sat Kriya und meine Meditation (Ausgleich der Tattwas) gemacht. Nun fühle ich mich frisch, wach und fit für den Tag. Es tut gut etwas gefunden zu haben, was einen glücklich macht. Da ich zur Zeit mit den Kindern in Cuxhaven zu Besuch bin, habe ich die Zeiten natürlich dementsprechend kurz gehalten, musste aber die Meditation doch verlängern, weil es sich mit der kurzen Zeit nicht richtig angefühlt hat.

In den fast drei Wochen, in denen ich diese Kombination aus Sat Kriya und Meditation mache, habe ich die Meditation auch schon zweimal 31 Minuten gemacht. Es ist immer wieder interessant zu merken, wo sich die Gedanken in der Zeit so hin bewegen. Und ja, ich durchlaufe immer noch die Stationen des „EGO“. Erst kitzelt oder kribbelt es irgendwie, dann tut es irgendwo weh…..die Beine schlafen ein, die Gedanken fließen und auch ich frage mich immer wieder, ob es nicht bald mal vorbei sei. Dazwischen ist es aber einfach nur wunderschön, wenn ich das Gefühl habe mich mit dem großen ganzen wieder zu verbinden. Als ob eine Tür auf geht und dahinter ist es ganz hell und ruhig und es zaubert sich von ganz alleine ein Lächeln auf meine Lippen. Es ist einfach toll.

Mit Freuden sehe ich auch, dass es weiter geht. Ich habe gestern einen Schnupperkurs an der VHS Tangerhütte beendet. Die Chancen stehen gut, dass Ende August immer freitags ein Kurs zustande kommt. Ich würde mich auf alle Fälle sehr freuen. Des Weiteren wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte in Grieben, zwei Dörfer nach Tangerhütte, einen Kurs zu geben. Ich bin sehr gespannt, ob sich hier etwas ergibt. Ab 10.7. bin ich zweimal die Woche (Dienstag und Donnerstag) in Rothensee in der „physioMD“ zu finden.

Irgendwie, dann doch nicht……

Sat nam ihr Lieben. Lange ist es nun her, dass ich  mich gemeldet habe. Ich weiß…..Asche auf  mein Haupt. Ich habe immer wieder daran gedacht, aber es dann doch nicht durchgezogen. Kennt Ihr das…?? Ihr wollt etwas eigentlich machen, aber findet dann doch immer wieder Ausreden, warum es nicht klappt. Manchmal eine Kleinigkeit und manchmal ist es etwas Größeres. Bei einigen Dingen warten wir dann sooo lange, bis es zu spät ist. So zum Beispiel, wenn man sich schon seit Ewigkeiten bei jemandem melden wollte und es immer wieder aufschiebt….und manchmal ist die Zeit des anderen auf der Erde dann abgelaufen und man hat ein ganz blödes Gefühl deswegen. Was möchte ich damit sagen? Wartet nicht zu lange und hört auf Euer Bauch, Euer Herz und Eure Intuition….ich weiß, wir haben in unserer Gesellschaft verlernt hierauf zu hören, aber es lässt sich auch wieder lernen…und es würde die Welt viel schöner machen, wenn mehr auf den Bauch, das Herz und die Intuition gehört werden würde. Mein Wort zum Mittwoch….

Tja, aber wie kommt jetzt die Überschrift zustande…..Gute Frage, habe auf meine Intuition gehört und danach angefangen zu schreiben, wusste also nicht was bei raus kommt und wollte eigentlich auch was anderes schreiben….. 🙂 aber es ist ein wichtiges Thema.

Yogakurstechnisch sieht es grade nicht sooo toll aus….meine Kurse werden immer kleiner oder fallen gleich ganz aus, weil keiner Zeit hat. Irgendwie, hat dann doch der Umzug in den Gemeinderaum noch nicht geholfen. Bin sehr traurig darüber und ja, auch etwas wütend. Ich mache weiter, keine Frage, weil ich Kundalini Yoga einfach toll finde und es anderen Leuten auch zeigen möchte, aber die große Euphorie ist grade weg.

Dafür hatte ich am Dienstag ein nettes Treffen mit einer Yogalehrerin aus der Umgebung. Wir haben uns bei einem Eis und Spaziergang über Yoga und andere Sachen ausgetauscht. Es war einfach nur schön, mit jemandem, dem es ähnlich geht über dieses Thema zu sprechen.

Meine 90-Tage Kriya ist am Sonntag nun auch vorbei. Ich fühle mich gestärkt in der Mitte und gehe, würde ich sagen, auch an vieles anders heran. Mit mehr Nachdruck und Überzeugung….siehe Yogafestival am 04.08.18. 🙂  Was mir aber wirklich hilft total Ausgeglichen zu sein, ist die Meditation zum Ausgleich der Tattwas. Diese werde ich in Kombination mit der Sat Kriya auch erst einmal weiter machen.

Das wars erst einmal von mir. Habt eine schöne Nacht.

Yandala Poster "Lovely Heat"

„Raum-“ Findung

Sat Nam ihr Lieben. Diese Woche ging es hoch her. Am Dienstag durfte ich nach Stendal fahren, um Kundalini-Yoga bei einer weiteren Gesundheitswoche vorzustellen. Dieses Mal waren es drei Männer und sechs Frauen die sich Neugierig dem Yoga gestellt haben und einen direkten Vergleich zum Hatha-Yoga ziehen konnten. Es war wieder sehr lustig. Die Damen und Herren haben gut mitgemacht und ich bin ziemlich zufrieden mit Ihnen gewesen, wie sie sich durch die Kriya für die Aura durchgekämpft haben.

Mittwoch habe ich mit meinem Kurs einen neuen Raum getestet. Wir waren daher im Gemeinderaum in Angern. Die Atmosphäre im Bürgerhaus ist ganz anders als im Gemeinderaum, welcher in einem alten Gebäude eingerichtet ist und alleine durch die Fenster und Balkendecke besticht. Meine Schülerinnen waren auf alle Fälle sehr begeistert und wir versuchen jetzt die Kurse so weit es geht dort zu machen.

Die Endlösung ist es aber immer noch nicht, da ich ja irgendwann mein eigenes haben möchte, welches ich auch einrichten kann, ohne jedes Mal wieder alles abbauen zu müssen.

Und am Donnerstag habe ich eine Promostunde beim Frauenfitness gegeben. Der Kurs findet in der Turnhalle statt, was immer nicht so meins ist, weil in Turnhallen keine gute Atmosphäre herrscht. Ich saß also vor 15 Frauen und habe mit Ihnen die Wirbelsäulenübungsreihe von Anand Kaur Seitz gemacht. Einige Augen habe ich zwar rollen sehen, aber alles in allem war es eine schöne Erfahrung.

Es war also eine interessante und aufregende Woche für mich. Und jetzt habe ich Zeit mich um das Yogafestival zu kümmern, welches ich gerne im Sommer ausrichten würde.

Kundalini Yoga - Anand Kaur Seitz
Kundalini Yoga – Anand Kaur Seitz

90 Tage Kriya für mehr Selbstvertrauen

Sat Nam ihr Lieben. Wieder ist es lange her, dass ich mich zu Wort gemeldet habe. Wie ist eben manchmal so ist. 🙂

Ich habe kurz nach Sagasfeld mit meiner „Hausaufgaben-Kriya“, die mir bei der Prüfung ans Herz gelegt wurde, angefangen. Ich hatte diese Kriya schon einmal letztes Jahr gemacht, als ich alleine im Bürgerhaus saß und keiner meiner Schüler erschien. Ich fand sie dort schon toll, hatte sie dann in Sagasfeld am Samstag Morgen gemacht und Sonntag habe ich in der Post das neue Kundalini-Journal gefunden und als Beilage gab es genau diese Kriya. Das war für mich das Zeichen, dass ich so langsam anfangen sollte. Montag habe ich dann immer mehr gespürt, dass ich loslegen möchte, Dienstag habe ich dann begonnen. Heute war Tag 21… es liegt also noch ein langer Weg vor mir, bis die 90 Tage geschafft sind.

Die Kriya besteht aus 6 Asanas (Übungen), von denen drei eher Meditationen sind. Grade dieses Meditative finde ich sehr schön. Ostersonntag, Mann und Kinder waren bei Oma, habe ich volle Zeit gemacht, was dann ungefähr 60 Minuten sind. Ich würde wirklich gerne öfters die volle Länge machen, aber meist schaffe ich es nur halbe Zeit oder nur geviertelt. In der vollen Zeit sind die erste und die letzte Meditation elf Minuten und die mittlere Meditation zehn Minuten lang. Also genug Zeit, um alle Gedanken los zu lassen, bei sich anzukommen und die Tür zum Kosmos aufzustoßen. Am Ende kommt man sehr gestärkt aus dieser Kriya hervor, arbeitet eben auch am Nabelchakra 😛

Nebenbei war eine weitere Aufgabe, vor der Tiefenentspannung noch mindestens drei Minuten Sat Kriya zu machen. Die Sat Kriya arbeitet ebenfalls am Nabelchakra und verteilt die Energien im Körper.

Ich merke seit kurzem auch, dass ich ganz anders spreche, bei der letzten Meditation (es wird gechantet) und bei der Sat Kriya, wenn das Nabelchakra mitarbeitet. Es hört sich viel energischer und selbstsicherer an.

Als Meditation nach der Tiefenentspannung wurde mir eine Meditation aufgegeben, um die 5 Tattvas zu befehligen. Die Tattvas sind die 5 Elemente, die an Gefühle und Empfindungen gebunden sind, die jeder von uns in verschiedener Ausprägung besitzt: Wasser (Wollust), Feuer (Wut), Erde (Gier), Äther (Stolz) und Luft (Anhaftung).

Ebenfalls Ostersonntag habe ich die Meditation 31 Minuten gemacht. Ein sehr erhebendes Gefühl und sehr ausgleichend.

Ich kann es nur jedem ans Herz legen, mal eine 40, 90, 120 Tage Kriya zu machen. Sucht euch eine Kriya aus, die Ihr gerne machen möchtet und legt los.

Yoga Produkte
Yoga Produkte

Sagasfeld die 2.

Sat Nam ihr Lieben. Nun habe ich wieder lange nichts von mir hören lassen. Die Zeit vergeht aber auch immer wie im Fluge.

Was gibt es also Neues bei mir und Yoga:

Der Kurs in der Schule, wurde fürs Erste eingeschläfert. Die Stundenpläne haben sich natürlich verändert und dann passt es erst einmal nicht. Schade, aber wenn es wieder geht, kann es  jederzeit weiter gehen.

Der Kurs am Donnerstag scheint sich etwas zu erholen, nachdem er in 4 Monaten ja nur zweimal stattgefunden hat. Ich hoffe, dass es weiter bergauf geht.

Die zwei anderen Kurse sind recht stabil .

Der Kurs in Tangerhütte an der VHS kann Morgen noch nicht starten, da nicht genug Teilnehmer angemeldet sind. Was ich auch sehr schade finde, weil in Tangerhütte ziemlich Potential wäre. Aber vielleicht klappt es mit der nächsten Werbung.

Wo wir beim Thema Werbung wären. Ich habe in einer Beilagen-Zeitung drei Anzeigen geschaltet, da ich die Hoffnung habe, mehr Reichweite zu bekommen. Bis jetzt war dies aber nur mit mäßigem Erfolg verbunden. Wahrscheinlich sollte ich doch einmal in eine große Zeitung investieren. Ich habe aber noch ein paar andere Ideen, die ich umsetzen werde.

Und das Beste zum Schluss…..letztes Wochenende war ich wieder in Sagasfeld in der Lüneburger Heide. Genauer im Wellnesshotel Rundlingsdorf Sagasfeld. Das Pavana Studio aus Magdeburg fährt zweimal im Jahr, meist März und Oktober, dorthin zu einem Yogawochenende. Und ich war dieses Jahr wieder dabei. Entspannung pur, gutes Essen, Massagen, Sauna und ganz viel Yoga machen dieses Wochenende immer zu einem Erlebnis. Thema war dieses Mal die Chakren, welche wir genauer betrachtet haben und eine Auswahl der dazu gehörigen Asanas ausgeführt haben. Es war wieder hoch spannend und wir haben alle viel gelernt und mitgenommen. Ich zum Beispiel, dass ich mich auch um mein oberes Dreieck und mein Herzzentrum kümmern sollte. Daher mache ich jetzt meine Hausaufgabe.

Sat Nam Ihr Lieben. 🙂

 

Yoga und Augentraining - Thomas Wesselhöft

Gesundheitswoche, oder wie man Mitarbeitern etwas über Entspannung beibringt….

Sat Nam ihr Lieben. Dienstag war es ja nun soweit, ich durfte als Yogalehrerin bei der Gesundheitswoche einspringen. Und wie es kommen musste, Janine alleine zwischen acht Männern. Die zwei Damen, die eigentlich hätten dabei sein sollen, waren krank. Da hätte die Aura Kriya sehr gut gepasst. 🙂

Natürlich ist mir auf dem Weg zum Yoga eingefallen, dass ich mein Tablet vergessen habe….also alles ohne Musik, weil man ja schon spät dran war. Daher musste ich mir für die erste Meditation noch was neues ausgucken. Hat aber auch gut funktioniert. Und ich denke, ohne Musik hat es besser zur Gruppe gepasst.

Angekommen, aufgebaut und los gelegt. Und was soll ich sagen…..es war ein wirklich lustiger, entspannter Vormittag. Es haben alle ordentlich mit gemacht. Nagut, der eine mehr der andere weniger, aber keiner hat völlig Boykottiert. Worüber ich schon echt froh bin.

Da ich zwei Blöcke zu füllen hatte, habe ich einmal etwas für die Wirbelsäule gemacht unter dem Thema „Verantwortung tragen“ und im zweiten Block etwas für das Drüsensystem (innere Balance), als Aufwärmung, und für eine „gesunde Abgrenzung“, also Aura, als Hauptthema.

Die Zeit verging wie im Fluge. Muskelkater im Bauch habe ich zwar nicht  bekommen, durch das viele Lachen….aber soviel gelacht habe ich schon lange nicht mehr. Und nein, nicht weil die Herren sich angestellt haben…..sondern wegen der Stimmung.

Ich würde sagen, immer wieder gerne….wenn ich nächstes Jahr wieder dabei sein darf, würde ich mich sehr freuen.

Song of the Soul - Sat Hari Singh & Hari Bhajan Kaur CD

Kriyas und Weihnachten

Sat Nam meine Lieben. Nun ist es doch schon wieder sehr lange her, dass ich mich zu Wort gemeldet habe.

Nun, seit dem ich das Examen bestanden habe, ist schon mehr als ein Monat ins Land gezogen. Die Zeit rennt mal wieder….Bald ist Weihnachten und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Gefühlt ist das Jahr nur so an mir vorbei geflogen und wenn ich darüber nachdenke, dass Australien nun auch schon wieder fast ein Jahr her ist….ohman. 🙂

Am 08.12. habe ich meine dritte 40 Tage Kriya beendet. Diese war für den Stoffwechsel und für Entspannung, hat aber auch sehr an den unteren drei Chakren gearbeitet. Für mich fühlt es sich so an, dass ich wieder mehr ich selbst bin. Verwurzelt in meinem ich, das über zwei Jahre irgendwie verloren gegangen war. Zwar immer noch nicht voll da, aber auf dem besten Weg dahin.

Nun muss ich leider erst einmal eine Zwangspause von drei Wochen einlegen und dann versuche ich mich an der Kriya die mir beim Examen aufgegeben wurde. Einmal habe ich diese, doch sehr spezielle Kriya schon gemacht. Ich finde sie, obwohl man nicht viel macht, doch ziemlich herausfordernd. Bin gespannt, ob ich auch 90 Tage durchhalte.

Worüber ich traurig bin ist, dass mir der Kurs am Donnerstag so langsam weg bricht. In letzter Zeit ist er so oft ausgefallen, weil keiner oder nur einer gekommen wäre. Sehr schade, aber ich hoffe, dass es im nächsten Jahr wieder besser wird.

Ich wünsche schon einmal besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Rar gemacht….

Sat Nam meine Lieben. Unglaublich wie die Zeit rennt. Ich habe bestimmt 2 Monate nicht mehr geschrieben….und die Zeit ist nur so dahin geflogen. In der Zwischenzeit habe ich die letzten Ausbildungswochenenden hinter mir und in eineinhalb Wochen steht das Examen an….und ja ich bin jetzt schon nervös.

Die letzten Wochenenden sind sehr entspannt vorbei gegangen. Thema war eigentlich Mantren…wir mussten aber noch einiges andere abarbeiten, was wir aber ziemlich schnell geschafft haben. Es waren wieder sehr angenehme Wochenenden, aus denen ich viel mitgenommen habe.

Diese Tage in Leipzig werden mir ziemlich fehlen. Mir kam es immer so vor, als ob man in einer Blase eingeschlossen war….die alles von einem fern gehalten hat.Ebenfalls werden mir die Menschen fehlen, die Gespräche und die Aufmerksamkeit die untereinander geherrscht haben.

So schnell werde ich diesen Zusammenhalt wohl nicht erleben.

Das Bild zeigt unseren Ausblick aus dem Loft. Der Affe wurde den Tag grade neu gesprayt.

Prince Albert Cafe

 

Diese zwei sehr leckeren Muffins habe ich mir gegönnt. Ich kann nur empfehlen, wenn ihr mal in Plagwitz sein solltet….geht einmal ins Prince Albert. Da gibt es wirklich leckeres Gebäck. 🙂

 

Wie man sieht…einfach mal genießen 😛

Wieder ein seltsames Wochenende

Sat Nam meine Lieben. Wieder ist ein Wochenende geschafft. Jetzt steht nur noch eines in zwei Wochen an. Muss gestehen, so langsam brauche ich eine Pause. Obwohl ich die Wochenenden dort mit den Mädels total schön finde und immer gestärkt von dort zurück komme. Dort zu sein ist wie der Zeit entrückt zu sein. In unserer eigenen kleinen Blase. Unter Leuten die einen verstehen und Anteil nehmen an dem, wie es einem geht. Trotz allem langt es jetzt doch irgendwie.

Dieses Wochenende war wieder etwas speziell. Wir haben, gefühlt, vieles wiederholt was wir am letzten Wochenende schon kurz besprochen hatten. Beim Essen war es ziemlich ruhig und wir waren so gut wie nie draußen an der Luft, weil kaum mal eine längere Pause gemacht wurde. Und dann kam die Meditation am Sonntag früh zum Sadhana….. Es ging los mit Ek Ong Kar, Sat Nam, Siri Wa-he Guru….nicht zwingend meine Lieblingsmeditation und dann kam die Dauer….. 2 1/2 Stunden….alle, mir eingeschlossen, dachten „ohhhh Gott“. Dazu kam, dass wir alle die Meditation mal für eine halbe Stunde anleiten sollten.

Meine Erfahrung mit dieser Meditation waren, dass ich erst einmal schon nach ca 10 Minuten nicht mehr sitzen konnte. So schnell kenne ich das von mir eigentlich nicht. Eine halbe Stunde kann ich in der Regel ziemlich locker durchhalten. Einige Silben des Mantras werden recht lange gehalten. Und eingeatmet wird nur 2 1/2 mal und auch noch vorgegeben. Ich kam also mit dem Atem auch nicht hin, meine Stimme wurde sehr schnell kratzig und ich und eine zweite Dame hatten auch noch die letzte halbe Stunde der Meditation zu übernehmen. Schon sehr früh habe ich mich gefragt, wie ich denn bitte die Anleitung übernehmen soll, wenn mir der Atem fehlt und meine Stimme schon kratzig ist. Und dann waren wir an der Reihe und alles war anders. Ich konnte die halbe Stunde in einer Position sitzen, ohne Probleme. Mein Hals war nicht mehr kratzig und ich konnte die alle Töne halten so lange wie es nötig war und ich hatte das Gefühl, dass es auch noch länger gegangen wäre. Schon seltsam gewesen, aber auch ein sehr erhebendes Gefühl. Der restliche Sonntag verlief recht langsam. Zuhause wäre ich gerne sofort ins Bett gegangen, so Müde war ich.

Kleiner Tipp, wenn ihr in Leipzig seid. In der Karl-Heine-Straße gibt es das Cafe Prinz Albert. Schaut dort unbedingt einmal vorbei.

DIY muss auch sein

Sat Nam meine Lieben. Ich habe vor genau einer Woche den Blog von Schwatz Katz für mich entdeckt. Zwei Stunden habe ich mich letzten Freitag dort umgeschaut und mir alles genau angeschaut. Hängen geblieben bin ich bei einigen Rezepten, zwei für Geschenke und eines für mich selbst.

Die Zutaten habe ich gleich über den Partnershop Dragonspice bestellt. Das Paket kam am Dienstag an und ich habe es gleich ausgepackt und natürlich an allem geschnuppert. Dann saß ich vor der Bestellung und bekam natürlich unendlich Lust jedenfalls eines der Rezepte auszuprobieren, die ich mir ausgesucht hatte. Da die Geburtstage noch etwas hin sind, habe ich mich daher für das Narbenbalsam entschieden.

Schnell alles zusammen gesucht, was ging in die Mikrowelle, zur Sterilisierung, gestellt und los gelegt. Eines der Gläser, in dem ich schmelzen wollte, ist in der Mikro natürlich kaputt gegangen. So musste ich noch einmal durchs Haus rennen und ein weiteres Glas suchen. Gottseidank stehen im Keller noch einige Marmeladengläser.  Dieses musste natürlich auch noch sterilisiert werden.

Dann konnte es endlich los gehen. Als erstes ätherische Öle abwiegen. Dann werden die verschiedenen Zutaten im Wasserbad geschmolzen und nach und nach zusammen gemischt. Zuletzt die ätherischen Öle zufügen und alles in ein Braunglas abfüllen und abkühlen lassen.

Ganz einfach und schnell gemacht, wenn einem zwischendrin nicht auffallen würde, dass man ja noch mehr zum Abwiegen hat und dazu noch Schüsseln sterilisieren müsste. 😀 Was auch einige Zeit in Anspruch genommen hat, war das Schmelzen des Avocadin. Es hat wirklich lange gedauert, bis es geschmolzen war. Wahrscheinlich hätte ich die Herdplatte schon früher hoch stellen sollen. So  hat mein erster Versuch 1 1/2 bis 2 Stunden gedauert. Das Ergebnis ist aber ein sehr angenehmes Balsam. Gut zu verteilen und ein angenehmer Geruch. Wobei ich den Geruch beim nächsten Mal etwas variieren werde.

Ob der Balsam gut wirkt wird sich zeigen. Es herzustellen hat aber schon einmal sehr viel Spaß gemacht.

Versuch es doch auch einmal….. 🙂