Erfahrungen….

…die man so in der Ausbildung macht, können sehr interessant sein. Wir haben eine Übung gemacht, die unsere Lehrerin in Ihrer Ausbildung zur Trauerbewältigung gelernt hat. Es war eine wirklich interessante Erfahrung, bei sich selbst zu bleiben, obwohl man eine andere Person anschaut (oder auch nicht :P). Dabei kommen die spannendsten Gedanken hoch. Meine Partnerin und ich haben sogar beide ähnliches gedacht. Sie hat mit mir ihre Tochter assoziiert und ich mit Ihr (m)eine Mutter. Plötzlich war da der Gedanke, dass ich einfach nur einmal eine Umarmung brauche…eine, die nur eine Mutter geben kann. Komisch irgendwie, mir war nicht bewusst, dass ich das brauche.

Neben dieser Übung, haben wir natürlich auch wieder viel Yoga gemacht, sind noch einige Haltungen durch gegangen und haben wieder ein Yoga-Nidra gemacht, welches ich dieses Mal sogar fast ohne einschlafen überstanden habe. Es ist zur Zeit für mich echt unglaublich schwer wach zu bleiben, wenn wir in die Tiefenentspannung gehen oder auch im Sitzen meditieren. Kaum sind die Augen zu, bin ich auch schon am weg dämmern. Dabei mag ich den Zustand, wenn man es schafft den Körper schlafen zu lassen, der Geist aber noch wach ist. Ich hoffe, dass ich da irgendwann wieder hin komme.

Wir haben auch unsere Open-Book Aufgaben bekommen, die wir bis Ende Januar abgegeben haben müssen. Ich muss echt mal sehen, wann ich die schaffe zu beantworten. Irgendwie ist zur Zeit gefühlt wieder keine Zeit.

Ich habe mich jetzt auch für einen Termin eingetragen, an dem ich meinen Probeunterricht mache. Am 8. oder 9.4. ist es soweit und ich darf meine Gruppe durch eine Kriya leiten *bibber*. Nach dem Wochenende ist auch der Grundkurs zwei beendet, habe also genau die Mitte gewählt, so wie ich es vor hatte.

Wie Ihr seht war es wieder ein intensives, aufschlussreiches Wochenende, mit vielen Tränen, aber auch viel Lachen.

Und am Ende hatte ich auch wieder zwei Mitfahrer für den Rückweg. Mit einem davon habe ich wirklich ein spannendes Gespräch über Yoga und Meditieren gehabt. Es ist echt immer wieder spannend….

Jetzt lege ich mich noch einmal etwas hin. Ich bin müde, fühle mich krank und habe tierischen Muskelkater :D.

40 Tage Kriya

Sat Nam meine Lieben. Ich habe mir eine große Aufgabe gesetzt. In den nächsten, jetzt noch 36 Tagen, möchte ich die Nabhi-Kriya (eine Kriya für das Nabelzentrum) einmal am Tag machen. Als Abschuss gibt es eine Mantra-Meditation zur Öffnung des Herzens. Ich weiß, einige von Euch machen eine 40 Tage Kriya immer mal wieder. Für mich wird es aber eine Herausforderung werden. Mir schweben so Fragen im Kopf wie zum Beispiel: „was mache ich am Mittwoch wenn ich abends Yoga habe?“. Am Abend habe ich die Zeit die Kriya zu machen. Oder „Was mache ich an den Ausbildungs-Wochenenden?“ Den Samstag und Sonntag noch eine weitere Runde Yoga einzubauen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. 😛 Wahrscheinlich werden es also 40 Tage, aber nicht an 40 Tagen hintereinander. Aber ich versuche wirklich mein bestes, es ordentlich zu machen.

Seit Donnerstag bin ich nun dabei, obwohl wir Besuch hatten und ich abends noch arbeiten war. Am Wochenende kann man ja auch mal Tagsüber eine Stunde abzwacken, wenn man einen lieben Mann hat der sich um die Kinder kümmert.

Apropos lieber Mann. Ich war Heute nicht alleine auf der Yoga-Matte. Mein Mann hat die Kriya auch mitgemacht. Momentan mache ich noch halbe Zeit, so ist die Kriya auch Anfänger geeignet. Er hat sich super geschlagen und wird wahrscheinlich auch keinen Muskelkater davon tragen. Nebst dem haben meine Lehrerin und ich abgemacht die Kriya die 40 Tage zu machen, so sind wir im Geiste nie alleine am Schwitzen. 😀

Ja, so kann es gehen. Wie sind denn Eure Erfahrungen mit 40 Tage Kriyas? Habt Ihr schon welche gemacht?

 

Yoga mal anders

Sat Nam meine Lieben. Wie ihr ja wisst habe ich zwei Kinder, ein Job und ein Haushalt und die Zeit zum Yoga machen ist rar. So weiß ich meist nicht, wann ich meine aktiven Hausaufgaben der Ausbildung machen soll.

Gestern war mein Mann so nett und ist mit den Kindern zur Oma gefahren. So konnte ich das ausgesuchte Pauri (Teil des Japji) rezitieren und die Kriya mit einer Meditation machen. War richtig gut und sehr entspannend. Heute habe ich Yoga mal anders gemacht. Mein Großer hat die Nacht bei Oma verbracht, der Papa hat geschlafen und ich habe meine Tochter (18 Monate) gefragt“wollen wir Yoga machen?“. Sie macht immer noch, ohne Wissen darüber, einige Übungen einfach so. Sie hat auf meine Frage mit „Ja“ geantwortet. Folglich kam es Heute Vormittag dazu, dass ich uns die Yogakissen hin gelegt habe. Ich hätte mal ein Bild davon machen sollen wie meine Tochter, mit Ihrer Puppe Frida, auf dem neuen Kapokkissen saß. Es war so herrlich. Ich habe dann mit dem Pauri (sollen wir eine Woche, jeden Tag, elf mal rezitieren) angefangen und die Kriya gemacht, ohne groß gestört zu werden. Meine Tochter hat zwar, natürlich, nicht mitgemacht, aber sich alleine beschäftigt oder mir zugeschaut. Zur Meditation war Papa dann wach und ich konnte diese dann in Ruhe durchziehen.

Auch diese Art Yoga zu machen war schön und ich würde mich freuen, wenn meine Kinder irgendwann auch mitmachen würden.

Was lernen wir wieder daraus….irgendwie geht alles 😛

Yoga Produkte

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Frauensachen

So Ladys, heute mal zu einem Thema das, fast nur, uns beschäftigt. Fast nur, weil es auch Partner gibt die mit dem Leiden der Frau, einiges zu Leiden haben. 😀

Ihr kennt die Leiden bestimmt alle mehr oder weniger…Schmerzen, schlechte Laune, die Sorge, dass die Tampons oder Binden bis zur nächsten Toilette alles halten. Ebenfalls, dass in der Toilette ein Mülleimer ist und man nicht noch irgendwo anders mit den Hygieneartikeln hin muss. Einige Frauen, die Tampons benutzen haben damit zu kämpfen, dass die Tampons nicht nur Blut sondern auch alle anderen Flüssigkeiten aufsaugen oder es zu Infektionen kommt. Hinzu komme die immensen Müllberge die durch Tampons und Binden entstehen.

Es gibt eine tolle Alternative den Großteil dieser Probleme zu umgehen: die Menstruationstasse/Menstruationskappe. Ein kleiner Becher der wie ein Tampon eingeführt wird und das Blut dann sammelt und nicht aufsaugt.

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Me Luna Menstruationstassen

Das erste Mal hiervon gelesen habe ich in Schottland 2012 auf einem Aufkleber in einer Damentoilette. Ich fand es sehr interessant und habe mir, zurück in Deutschland, gleich eine teurere zugelegt. Sie bestand aus medizinischen Silikon und stammte aus Finnland. Nach einigem üben, ja etwas üben muss man mit den Tassen, hatte ich den Dreh raus und fand die Tasse auch echt super. Leider habe ich wohl das Silikon, trotz allem, nicht vertragen und wechselte daher wieder zurück zu Tampons.

Jetzt habe ich mir von Me Luna wieder welche zugelegt. Diese Tassen werden in Deutschland gefertigt und aus TPE hergestellt. Der Preis ist auch um die Hälfte günstiger als der der vorherigen Tasse und es gibt mehr Größen und Weichheitsgrade. Auf der Seite wird hierzu einiges erklärt und wenn man doch nicht klar kommt, fragt man einfach per Mail oder Telefon nach welche Größe und welche Festigkeit für einen zu empfehlen wäre.

Genutzt wird die Tasse, indem man diese faltet und dann einführt. Die verschiedenen Falttechniken kann man sich im Internet anschauen, sollte man mit der Anleitung nicht klar kommen. Meist zwei- oder dreimal am Tag leert man die Tassen in die Toilette aus, wischt oder spült die Tasse durch und setzt diese wieder ein….fertig. Ganz einfach und mit wenig Aufwand zu erledigen. Bei sachgerechter Lagerung und Pflege kann die Menstruationstasse auch gut und gerne 10 Jahre halten. Wenn, man sich überlegt wie viel Geld wir in dieser Zeit für Tampons und Binden ausgeben….

Weitere Vorteile weswegen Frauen zu einer Tasse wechseln sind, dass die Regel sich verkürzen kann, viele Frauen davon berichten, dass die Schmerzen weniger wurden oder ganz aufhörten und das Austrocknen der Schleimhäute ein Ende hat.

Versucht es einfach Mal, aber lasst Euch bei den ersten Versuchen Zeit. Das Einsetzen muss entspannt und mit Zeit geübt werden. Wenn man den Dreh dann raus hat, dauert das Einsetzen weniger als eine Minute. Ich freue mich jedenfalls schon auf mein nächstes Mal 😛

PS: Im Shop von MeLuna gibt es auch viele weitere Produkte mit denen Ihr die Müllberge etwas reduzieren könnt, zum Beispiel Slipeinlagen/Binden die aus Stoff sind und gewaschen werden können.