Gesundheitswoche, oder wie man Mitarbeitern etwas über Entspannung beibringt….

Sat Nam ihr Lieben. Dienstag war es ja nun soweit, ich durfte als Yogalehrerin bei der Gesundheitswoche einspringen. Und wie es kommen musste, Janine alleine zwischen acht Männern. Die zwei Damen, die eigentlich hätten dabei sein sollen, waren krank. Da hätte die Aura Kriya sehr gut gepasst. 🙂

Natürlich ist mir auf dem Weg zum Yoga eingefallen, dass ich mein Tablet vergessen habe….also alles ohne Musik, weil man ja schon spät dran war. Daher musste ich mir für die erste Meditation noch was neues ausgucken. Hat aber auch gut funktioniert. Und ich denke, ohne Musik hat es besser zur Gruppe gepasst.

Angekommen, aufgebaut und los gelegt. Und was soll ich sagen…..es war ein wirklich lustiger, entspannter Vormittag. Es haben alle ordentlich mit gemacht. Nagut, der eine mehr der andere weniger, aber keiner hat völlig Boykottiert. Worüber ich schon echt froh bin.

Da ich zwei Blöcke zu füllen hatte, habe ich einmal etwas für die Wirbelsäule gemacht unter dem Thema „Verantwortung tragen“ und im zweiten Block etwas für das Drüsensystem (innere Balance), als Aufwärmung, und für eine „gesunde Abgrenzung“, also Aura, als Hauptthema.

Die Zeit verging wie im Fluge. Muskelkater im Bauch habe ich zwar nicht  bekommen, durch das viele Lachen….aber soviel gelacht habe ich schon lange nicht mehr. Und nein, nicht weil die Herren sich angestellt haben…..sondern wegen der Stimmung.

Ich würde sagen, immer wieder gerne….wenn ich nächstes Jahr wieder dabei sein darf, würde ich mich sehr freuen.

Song of the Soul - Sat Hari Singh & Hari Bhajan Kaur CD

Erfahrungen….

…die man so in der Ausbildung macht, können sehr interessant sein. Wir haben eine Übung gemacht, die unsere Lehrerin in Ihrer Ausbildung zur Trauerbewältigung gelernt hat. Es war eine wirklich interessante Erfahrung, bei sich selbst zu bleiben, obwohl man eine andere Person anschaut (oder auch nicht :P). Dabei kommen die spannendsten Gedanken hoch. Meine Partnerin und ich haben sogar beide ähnliches gedacht. Sie hat mit mir ihre Tochter assoziiert und ich mit Ihr (m)eine Mutter. Plötzlich war da der Gedanke, dass ich einfach nur einmal eine Umarmung brauche…eine, die nur eine Mutter geben kann. Komisch irgendwie, mir war nicht bewusst, dass ich das brauche.

Neben dieser Übung, haben wir natürlich auch wieder viel Yoga gemacht, sind noch einige Haltungen durch gegangen und haben wieder ein Yoga-Nidra gemacht, welches ich dieses Mal sogar fast ohne einschlafen überstanden habe. Es ist zur Zeit für mich echt unglaublich schwer wach zu bleiben, wenn wir in die Tiefenentspannung gehen oder auch im Sitzen meditieren. Kaum sind die Augen zu, bin ich auch schon am weg dämmern. Dabei mag ich den Zustand, wenn man es schafft den Körper schlafen zu lassen, der Geist aber noch wach ist. Ich hoffe, dass ich da irgendwann wieder hin komme.

Wir haben auch unsere Open-Book Aufgaben bekommen, die wir bis Ende Januar abgegeben haben müssen. Ich muss echt mal sehen, wann ich die schaffe zu beantworten. Irgendwie ist zur Zeit gefühlt wieder keine Zeit.

Ich habe mich jetzt auch für einen Termin eingetragen, an dem ich meinen Probeunterricht mache. Am 8. oder 9.4. ist es soweit und ich darf meine Gruppe durch eine Kriya leiten *bibber*. Nach dem Wochenende ist auch der Grundkurs zwei beendet, habe also genau die Mitte gewählt, so wie ich es vor hatte.

Wie Ihr seht war es wieder ein intensives, aufschlussreiches Wochenende, mit vielen Tränen, aber auch viel Lachen.

Und am Ende hatte ich auch wieder zwei Mitfahrer für den Rückweg. Mit einem davon habe ich wirklich ein spannendes Gespräch über Yoga und Meditieren gehabt. Es ist echt immer wieder spannend….

Jetzt lege ich mich noch einmal etwas hin. Ich bin müde, fühle mich krank und habe tierischen Muskelkater :D.

40 Tage Kriya

Sat Nam meine Lieben. Ich habe mir eine große Aufgabe gesetzt. In den nächsten, jetzt noch 36 Tagen, möchte ich die Nabhi-Kriya (eine Kriya für das Nabelzentrum) einmal am Tag machen. Als Abschuss gibt es eine Mantra-Meditation zur Öffnung des Herzens. Ich weiß, einige von Euch machen eine 40 Tage Kriya immer mal wieder. Für mich wird es aber eine Herausforderung werden. Mir schweben so Fragen im Kopf wie zum Beispiel: „was mache ich am Mittwoch wenn ich abends Yoga habe?“. Am Abend habe ich die Zeit die Kriya zu machen. Oder „Was mache ich an den Ausbildungs-Wochenenden?“ Den Samstag und Sonntag noch eine weitere Runde Yoga einzubauen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. 😛 Wahrscheinlich werden es also 40 Tage, aber nicht an 40 Tagen hintereinander. Aber ich versuche wirklich mein bestes, es ordentlich zu machen.

Seit Donnerstag bin ich nun dabei, obwohl wir Besuch hatten und ich abends noch arbeiten war. Am Wochenende kann man ja auch mal Tagsüber eine Stunde abzwacken, wenn man einen lieben Mann hat der sich um die Kinder kümmert.

Apropos lieber Mann. Ich war Heute nicht alleine auf der Yoga-Matte. Mein Mann hat die Kriya auch mitgemacht. Momentan mache ich noch halbe Zeit, so ist die Kriya auch Anfänger geeignet. Er hat sich super geschlagen und wird wahrscheinlich auch keinen Muskelkater davon tragen. Nebst dem haben meine Lehrerin und ich abgemacht die Kriya die 40 Tage zu machen, so sind wir im Geiste nie alleine am Schwitzen. 😀

Ja, so kann es gehen. Wie sind denn Eure Erfahrungen mit 40 Tage Kriyas? Habt Ihr schon welche gemacht?

 

Geflasht…….

Sat Nam meine Lieben. Unglaublich aber wahr, ich bin von diesem Wochenende wirklich geflasht. Es war ein intensives, anstrengendes, für einige auch aufwühlendes Wochenende, das sicherlich viel bewegt hat, sowie als Auswirkung auch viel Bewegen wird. Aber von Anfang an….

Ich bin Gestern, wieder ohne Mitfahrer, nach Leipzig gefahren. Meine Befürchtung, dass ich kratzen müsste, hat sich irgendwie auch nicht bewahrheitet. Die Straßen wahren auch frei *auf Holz klopft*. Thema dieses Wochenendes waren Beinhebeübungen und Vor- und Rückbeugen. An und für sich ja nichts schlimmes, aber wenn man genau erklärt bekommt wie die Haltungen auszuführen sind, wird es schon anstrengend. Bei mir ist ein großes Problem, dass ich durch die Kaiserschnitte einfach kein rechtes Gefühl mehr im Unterbauch habe und grade bei den Beinhebeübungen in Rückenlage wäre Gefühl schon ganz praktisch. So rutsche ich immer ins Hohlkreuz, weil ich die Bauchmukis nicht richtig aktiviert bekomme.

Die Kriyas die wir dann Gestern und Heute gemacht haben beinhalteten natürlich viele dieser drei Asanas. Alle wirken auf das Nabelchakra und haben mich kurz vor Aufgabe getrieben. Heute Morgen bei der Sadhana Kriya ging es mir auch echt schlecht und ich war froh, als wir in die Tiefenentspannung gegangen sind. Die letzte Kriya Heute Nachmittag war ich auch ziemlich am schwitzen. Jetzt habe ich in Oberschenkeln und Unterbauch ziemlich Muskelkater und würde mich am liebsten nicht mehr bewegen, für mindestens fünf Tage :D. So kam es dann aber auch, dass ich bei den Tiefenentspannungen immer eingeschlafen bin, anstatt wach zu bleiben. Dies ist besonders schade, da wir auch noch Yoga-Nidra (eine sehr tiefe Entspannung durch eine geführte Meditation) durchgeführt haben. Ich habe echt alles versucht, aber bei der „Ente im See“ hören meine Erinnerungen auf. Egal was ich versucht habe, der Schlaf war stärker. Dabei hätte ich diese Erfahrung wirklich gerne mitgemacht. 🙁

Zu der ganzen Muki-Problematik sind die unteren Chakren auch noch für Emotionen zuständig, was wie oben gesagt, eine sehr aufwühlende Wirkung haben kann. Die Rückfahrt war dann teilweise auch etwas schwierig.

Uff, also ein wirklich aufregendes Wochenende mit dem ich mich wohl noch etwas auseinander setzen werde und muss.