Kundalini-Yoga Festival Angern

Sat Nam. Nun kann ich behaupten, mein erstes Yoga-Festival veranstaltet zu haben. 😀 Es war eine aufregende Zeit der Planung und Umsetzung. Vieles musste bedacht und dann angepasst werden. Bis der gesamte Plan stand und die Zeit des Anfassen los ging, vergingen einige Monate.

Freitag ging es an den Aufbau des großen Festzeltes, der Pavillons und der „Bühne“. Den Festivaltag haben wir dann früh begonnen die Verkaufsstände aufzubauen und weiter zu dekorieren. Wasser und Tee standen in reichlicher Menge zur Verfügung und auch an die Verpflegung wurde gedacht. Um 10.00 Uhr trudelten die ersten Gäste ein, ebenfalls mit Essen im Gepäck und der Yogamatte unter dem Arm.

Wie geplant fand um kurz nach 10 Uhr die Begrüßung der Gäste statt. Um halb 11 machten wir, in einer kleinen elitären Gruppe, die erste Übungsreihe (zur allgemeinen Besserung der Stimmungslage). Allen Teilnehmern machte es viel Freude und nach einer Stunde ging es ans gemeinschaftliche Essen. Leckerer schwedischer Möhrenkuchen, veganer Couscous-Salat, Apfelküchlein und ganz viel frisches Obst standen zum Beispiel auf der Tafel. Es wurden viele spannende Gespräche geführt und es fand ein reger Austausch über Yogaerfahrungen statt.

So verlief der Tag weiter mit Yoga, Gesprächen, Schwimmen und Essen. Am Ende waren alle zufrieden und entspannt. Nach der Verabschiedung und nachdem alle Gäste abgefahren waren, bauten wir ab.

Es war ein wirklich schöner Tag und die Planung für nächstes Jahr fangen schon an. Nächstes Jahr auf alle Fälle nicht bei ganz so heißem Wetter 🙂

Ich möchte mich auf alle Fälle ganz herzlich beim Ehepaar Grobler bedanken, die den Platz an Ihrem See zur Verfügung gestellt haben. Weiterhin einen großen Dank an Susan Bohn von Baghi und Susanne Planke von Purpurstern in Magdeburg für die Bereitstellung der Yoga-Kissen. Ebenfalls bedanke ich mich bei Jürgen Laske von Bausinger für die schicken Yogabeutel, über die sich die Gäste sehr gefreut haben und Yogi Tea für die Unterstützung was die Versorgung mit Tee angeht. Ein großen Dank an alle meine Helfer die beim Aufbau geholfen, Kuchen gebacken und sich am Festivaltag um das Drumherum gekümmert haben….. ihr seid super, danke. Und ein ganz besonderen Dank an meinen Mann, der mich immer und bei allem unterstützt…egal, was ich für Ideen und Pläne habe. Ich Liebe Dich mein Schatz…danke, dass du immer für mich da bist.

Die Hälfte ist geschafft

Unglaublich, aber wahr….ich habe die halbe Zeit der 40 Tage Kriya geschafft. Bis jetzt ohne einen Tag auszusetzen. Nur habe ich seit dem Workshop angefangen die Zeit der Übungsreihe zu vierteln. Irgendwie komme ich davon auch nicht mehr weg. Dabei war die halbe Zeit auch in Ordnung. Mein Schweinehund meint aber immer, dass es angenehmer ist nur eine halbe Stunde Yoga zu machen und nicht eine ganze Stunde. Morgen werde ich versuchen wieder die halbe Zeit zu nehmen…mal sehen wer gewinnt. 😛

Mir wurde gesagt, dass man irgendwann keine Lust mehr hätte und sich ziemlich aufraffen müsste. Das kann ich bis jetzt noch nicht bestätigen. Ich mache die Kriya wirklich gerne und wenn ich jetzt über das Ende nachdenke….irgendwie wird mir was fehlen. 😀 Wie gesagt, ich freue mich immer darauf und habe es bis jetzt auch immer geschafft…egal ob ein Workshop anliegt, die Geburtstagsfeier meines Mannes oder mein Yogakurs. Am Wochenende wird es etwas schwieriger, weil da wieder Leipzig ansteht. Ich werde versuchen die Kriya Samstag Früh und Sonntag Abend zu machen, ich hoffe ich bekomme es hin und bin am Sonntag nicht zu fertig. Wenn ich es am Wochenende hin bekomme, dann mache ich am 26.12. das letzte Mal oder ich mache doch noch eine 90 Tage Kriya draus. Wobei, nee…dann müsste ich im Flugzeug nach Australien Yoga machen oder auf irgendeinem Flughafen. 😀 Also, es wird erst mal bei den 40 Tagen bleiben 🙂

Achso, der SatNam-Versand hat einen neuen Internetauftritt:
Sat Nam – die Welt des Yoga & Ayurveda

Tag 7 der Kriya….

Sat Nam. Heute ist eine Woche rum. Eine Woche, in der ich mich jeden Tag auf die Yogamatte begeben habe, um die Nabhi-Kriya zu machen. Zeit für ein kleines Resümee.

Der erste Tag, Donnerstag, war ein kleiner Kampf mit dem Schweinehund welche Kriya ich jetzt wirklich machen soll. Mein Schweinehund hat, gottseidank, nicht gewonnen. Ich bin sehr froh darüber, dass diese Kriya das Rennen gemacht hat.

Da die Übungsreihe im ganzen sehr zeitaufwändig ist, habe ich diese halbiert. So dauert es genau eine Stunde alles (Einstimmen, Aufwärmen, Kriya, Tiefenentspannung, Meditation und Ausstimmen) durchzuführen. Damit komme ich gut klar, aber ein paar Mal möchte ich auch die volle Zeit machen.

Körperlich komme ich ebenfalls gut mit diesen Zeiten aus. Die Kriya findet größtenteils im Liegen statt und man hebt ein oder beide Beine an. Die längste Übung ist, halbiert, 7 1/2 Minuten lang. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass das sehr anstrengend ist 😀 und ich mache nur die Hälfte der Zeit. Zuhause kommt es dann öfters vor, dass man auf die Uhr linst und schaut wie lange man noch durchhalten muss. Heute durfte ich die Kriya dann in der Gruppe machen. Ich hätte schwören können, dass meine Lehrerin die Zeiten noch weiter gekürzt hat. Aber es war auch die Hälfte der Zeit…die Gruppe macht eben alles leichter. 😛

Auf alle Fälle kann ich nach der Woche sagen, dass ich mich immer (noch) sehr freue, mich auf die Matte begeben zu können und schon fast gereizt reagiere, wenn sich alles verzögert.

Warten wir es ab, wie die nächste Woche wird. Irgendwann soll ein Punkt kommen, an dem man einfach keine Lust mehr hat…..abwarten wann es bei mir einsetzt und ob ich mich dann weiter motivieren kann. 😀

Yoga-Poster mit 67 Asanas (DIN A1)